Schlafen im Landy: Luftmatratzen statt Polster

Schlafen im Landy: Luftmatratzen statt Polster

Als wir die Synmat Luftmatratzen von Exped zum ersten Probeliegen im Arbeitszimmer aufpumpten, sind wir sofort darauf eingeschlafen, so bequem lagen wir. Kein Vergleich zu den brettharten Isomatten von früher, auf denen es sich lag wie auf einer mittelalterliche Folterliege.

Bei der Wahl einer neuen Schlafmatte waren für uns Komfort und Packmaß Kaufkriterium Nummer Eins. Mit 24 cm Höhe, einem Durchmesser von 9 cm und weniger als 500 Gramm Gewicht ist die Schlafunterlage zur Not auch im Rucksack gut verräumt. Leicht zu bedienen sollten sie außerdem sein: Die Luftmatratzen sind schnell aufgeblasen, nach 20-maligen tief Luft holen ist das Bett gemacht. Aufgeräumt ist am nächsten Morgen genauso fix: Ablassventil öffnen, Frühstücken, einmal quetschen und die Matten lassen sich zusammenlegen, aufrollen und ohne viel Gefuddel im Packsack verstauen.

Und wie bewährt sich die Synmat im Camping- und Landyalltag?

Schlafen im Landy: Luftmatratzen auf der LadeflächeIm kalten Zelt im Harz war es schon nicht mehr ganz so komfortabel. Unser Fehler: eine Unterlage hätte geholfen, die Angelegenheit etwas wärmer zu machen. Im ersten Landy-Urlaub in Frankreich schliefen wir mit den Luftmatrazten auf der Ladefläche. Das war nur bedingt gemütlich, da die beiden Matten etwas breiter als die 90 cm waren und eine immer seitlich davon flitschte, wenn sich einer umdrehte. Trick 17: nicht ganz aufblasen, dann löst die Verdrängung das Problem.

Als dann unser Schlafausbau fertig war, sollten Polster auf die Liegefläche, die später auch als Sitzkissen und Rückenlehne dienen. Nach mehreren Wochen Polster-Tetris und Beratungsrunden bei Schaumstoff-Experten und Polsterern, dann die Gretchenfrage: und was wenn wir doch ein Hubdach wollen? Gut, Polsterfrage zurückgestellt, und am Gardasee die Synmats auf dem Ausbau getestet. Diesmal haben wir aus unseren Fehlern gelernt: Eine Decke als Unterlage bringt mehr Wärme, Rutsch- und Flitschfestigkeit. Die Matten passen übereinander perfekt auf die linke Sitzbank und wir müssen sie so nicht jeden Tag ablassen, wenn wir einen Ausflug mit Elise planen. Profi-Tipp: In eine Decke schlagen, dann bleiben die Matten auch im Gelände an ihrem Platz. Liegefazit: sehr gemütlich, wir können entspannt auf unser Hubdach warten.

Aber?

Leider sind die Matratzen nicht sehr widerstandsfähig. Nach der ersten Tagestour in Slowenien höre ich ein Plopp aus dem hinteren Teil des Wagen. Über was bin ich da gefahren? Haben wir einen Platten? Nein, eine Innennaht war geplatzt. Nun hat Birgit rechts eine dicke Luftschlange im Kreuz. Auch meine Matte hat im vergangenen Urlaub ein paar Innennähte eingebüßt. Insgesamt sind wir trotz Liegekomfort also eher enttäuscht, da die Synmats keine zwei Urlaube überlebt haben.

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