Chobe Nationalpark, Botswana

Chobe Nationalpark, Botswana

Aktualisiert am 7. Januar 2016 um 06:46

Wir beschließen unseren verbleibenden Urlaub nicht auf der Autobahn, sondern im Chobe Nationalpark in Botswana zu verbringen. Erstmal Kilometer schrubben: Lilongwe im Conwoy – Ingo und Lina aus Neuhausen – Chipata ist anstrengend – Mama Rula: Ohne Buschfeuer fühlen wir ums hier viel wohler. Die Guides der Overlander sind sehr nett – Salima, der Schäferhund.

In Eureka haust noch immer der Norweger und scheint sich in den vergangenen zwei Wochen mit dem Goldgräber angefreundet zu haben. Die Strecke Chipata – Lusaka ist nur anstrengend, wir wollen früh ins Bett, auf dem Weg zum Abwasch, fragt uns Max nach einer Mitfahrgelegenheit. So ohne weiteres wollen wir nicht zusagen, deshalb gesellen wir uns für eine Gute-Nacht-Zigarette zu den Nachbarn und lernen Jaques, Happy, Emma und Mike kennen. Emma und Mike sind mit einem Land Rover unterwegs und kamen aus England die Westküste runter. Hier Abenteuer kann man hier nachlesen: www.ruttersontour.com.

Wir nehmen Max auf und nehmen ihn mit Richtung Livingstone. Wir zählen nun insgesamt knapp 30 Roadblocks. Kurz vor Livingstone kriegen wir dann unsere ersten Probleme an einer Straßensperre: ein Typ im Deutschland-Trikot petzt seinem Militärspezl, dass unsere modernen Sicherheitswarndreiecke in Sambia nicht zugelassen wären. In Sambia müssten sie unleserlich, verwaschen und aus verbeultem Blech sein ^^.

Spaghetti Bolognese statt Chicken Burger. Abend mit Max – wir fragen uns, was er sucht.

Der Grenzübergang von Kazungula stresst uns. Drücker, Schwarzmarkthändler, nerviger Papierkram. Als wir endlich auf der Fähre sind und Richtung Botswana fahren, wird uns wohler. Kasane ist in den vergangenen zwei Jahren ganz schön gewachsen: Hunters Africa Mall und zwei Supermärkte.

Chobe Nationalpark

Chobe Nationalpark - Karte

Permits gibts am Parkeingang und kostet für 2 Personen und ein Auto 290 Pula umgerechnet 27 Euro. Übernachtet haben wir außerhalb in Kasane, auf dem Zeltplatz der Kubu Lodge.

Die Guides wirken zum Teil sehr genervt von uns Selbstfahrern, aber wir haben viel Spaß im Park. Am ersten Nachmittag sehen wir hunderte Elefanten am Ufer und auf Sedudu Island im Sonnenuntergang.

Am nächsten Tag fahren Morgens und Abends wieder rein und genießen jede Minute im Park, fahren Schleife um Schleife. Noch eine letzte eigene Pirschfahrt:

Und das absolute Highlight: Unser zweiter Leopard, am hellichten Tag, kurz davor eine kleine Gruppe Impalas zu jagen. Ein Safariguide, der seinen Wagen festgefahren hatte, hat dem jungen Weibchen leider das Mittagessen versaut. Fast eine Stunde konnten wir sie beobachten:

Abends machen wir eine Bootstour. Im Gegensatz zu unserem Besuch, sehen leider nicht besonders viel.

Tiere im Chobe
Elefant, Giraffe, Büffel, Löwe, Warzenschwein, Lechwe, Waterbuck, Impala, Sable, Roan, Tsessebe, Marabu, Schakal, Zebra, Leopard, Puku, Hippo, Krokodil, Monitor Lizard, Zebramangusten, Yellow Mongoose, Ground Squirrel, Pelikane auf einem Baum, White-backed vulture, Fish eagle, Kingfisher, Open- Billed Stork, Paviane.

Das Finale

Grenzübergang Kazungula die Zweite. Diesmal stimmen wir uns mental auf Agro.

Wir haben das Bedürfnis nach hirnlosem Hotelkomplex und mieten uns im Zambesi Sun ein. Der größte Pools Zambia ist großartig, das Abendbuffet etwas clublastig, aber wir können nochmal durchatmen, ein Abschiedsbier an den Viktoriafällen geniessen und in einem großen Bett schlafen.

Autoabgabe am Flughafen von Livingstone klappt reibungslos, außer Lukas ist noch Gideon dabei, der uns etwas schmierig vorkommt. „Just one question, can you lift the tire off the roof and change the wheel.“ Pah. Strong German ladies.

4 Comments

  1. Was wurde aus Mystery Max und was hat er letztendlich gesucht, habt ihr es herausgefunden?

    • Stefanie

      Nein, leider noch nicht. Ich will ihm seit Monaten schon die Fotos schicken. Wenn er seine Pläne umgesetzt hat, müsste er nun in Australien sein.

  2. Pingback: Grenzübergang: Namibia nach Sambia (Katima Mulilo) - Giraffe 13

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