Fahrertraining in Johannesburg

Aktualisiert am 17. September 2017 um 03:36

Johannesburg ist für uns diesmal nicht nur Drehkreuz in Afrika, heuer bleiben wir immerhin eine Nacht, denn auf uns wartet ein Fahrertraining bei Land Rover Experience.

Wir warten aufgeregt im Garten der Lourie Lodge auf Paul. Das erste längere Gespräch, dass ich in Afrika führe, dreht sich um das neue iPhone 5! Die sympathische Familie kommt aus Sambia und ist ganz erfreut zu hören, dass wir genau dort hin wollen. Wir hängen gemeinsam in den Loungesesseln, plaudern über unsere Route, erhalten Reisetipps, während die große Schwester iPad und Blackberry auspackt, um schnell ein paar Dinge fürs Büro zu erledigen. B. ist in Apple-Hell ;-) Ob Sambia wirklich so unerschlossen ist, wie man uns berichtet hat?

Ärgerlich, ich weiß, dass ich ausgerechnet unser Fahrertraining in Johannesburg nicht fotografisch dokumentiert habe. Es war einfach zu aufregend als das man nur eine Minute nicht im Auto sitzen oder unserem Trainer Paul nicht zuhören wollte.

Kurz: Das Fahrertraining war DER ABSOLUTE WAHNSINN. Wir fahren Schräglagen (31% – do not do this on your own), Steigungen mit Überhängen und holter die Polter querfeldein. Wasserdurchfahrt und Wippe dürfen nicht fehlen. Wir können gar nicht glauben, was dieses Auto alles leistet. Alles doch ein Land Rover? Wir sind ziemlich überzeugt von der Allradtechnik des Briten. Auch die enge Fahrerkabine ist kein Bug, sondern ein Feature. Mit dem Arm hält man Körperkontakt zum Rahmen der Karosserie und soll spüren wenn der Wagen ausbricht oder wegzurutschen droht.

Was wir beim Fahrertraining lernen

  • niemals die Kupplung treten (NIEMALS!)
  • sobald es haarig wird, lowrange einlegen und das Auto arbeiten lassen
  • bergab nur erster Gang, Füße weg von den Pedalen
  • bergauf Gang 2 oder 3, wegen der Traktion, immer schön Gas geben. Stirbt der Motor ab, kein Problem: gewünschten Gang rein, Motor aus, ohne Füße Motor wieder an. Der Wagen zieht sich dann schon selbst rauf
  • auf dem Kamm Bremse und stehen bleiben
  • Wasserdurchfahrten: stehende Gewässer nur am Rand abgehen, bei fliessenden immer auch die Strömung kontrollieren

Abends treffen wir Walter. Der gute ist extra 1,5 Stunden von Pretoria angefahren. Als sein vertrauter blauer Toyota Hilux durch das Tor gefahren kommt, müssen wir vor Freude auf und ab hüpfen. Wir verbringen schöne und lustige Stunden im Let’s Meat – wo sonst. Walter ist uns seit unserer Begegnung im Kgalagadi Transfronier National Park sehr ans Herz gewachsen. Die Hintergründe folgen, wenn ich endlich den Reisebericht von 2011 gebloggt habe… Nur so viel: Buschfeuer, Thunderstorms, der blaue Hilux, Wein und Steak. Der Plan, noch einmal mit Walter den Park zu durchqueren und neu zu entdecken formt sich.

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