Lusaka, Sambia

Lusaka, Sambia

Aktualisiert am 14. November 2016 um 03:24

Unsere erste größere Etappe, die wir mit dem Auto zurücklegen. Die Strasse ist viel besser als erwartet. Um nicht zu sagen ein Traum. Kein einziges der gefürchteten Potholes (kraterartige Löcher in der Straße) bekommen wir zu sehen oder zu spüren. Die vielen Städtchen auf dem Weg beeindrucken uns sehr: lebendiges Marktgetrubel, viele Geschäfte, Schulkinder und Gewusel.

Nach 6 Stunden fahren wir auf Lusaka, die Hauptstadt Zambias, zu. Wir folgen den Empfehlungen im Hupe-Zambia-Reiseführer und schlafen in Eureka, etwa 10 Kilometer ausserhalb. Hier gefällt es uns gut. Wir wollen Kräfte für die Ochsentour (schlappe 600 km) in den South Luangwa Nationalpark tanken und bleiben eine weitere Nacht. Zu dem Campingplatz gehört ein großes Farmgelände auf dem man zwischen Giraffen, Zebras, Impalas, Waterbuck spazieren gehen kann. Die Zebras stibitzen sich in den Abendstunden das frische Gras zwischen den kleinen Wohnhütten.

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Hier kann man herrlich die Seele baumeln lassen und die Glieder strecken.

B. lernt den Norweger, einen Berufsjäger, kennen, der auf dem Platz neben uns wohnt, oder besser gesagt seit 6 Wochen hier haust. Sein Landcruiser wurde ihm in alle Einzelteile zerklaut, während er auf Jagdsafari war. Später beim Lagerfeuer-Kennenlern-Bier, bewundert er was für einen exzellenten Mietwagen (äh, Landcruiser) wir doch haben ^^.

Am nächsten Tag gehen wir in der Makeni Mall, am Stadtrand von Lusaka gelegen, einkaufen. Hier wechseln wir zuallererst Geld: mir scheint, das haben wir in diesem Urlaub häufiger getan, als zu tanken. Dann einmal Apotheke, beim Bäcker an der Kuchentheke vorbei und in den Supermarkt noch weiter die Vorräte aufstocken. Auf dem Weg in den South Luangwa gibt es zwar noch Einkaufsmöglichkeiten, aber für die 4-5 Tage im Park wollen wir gerüstet sein.

Nachmittags spazieren wir ein weiteres Mal über das Farmgelände. Es ist großartig mal zwischen den Tieren, auch wenn sie natürlich nicht ganz wild sind, zu laufen und nicht immer nur zu fahren. In diesem Jahr haben es mir übrigens Giraffen angetan. ;-)

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Fressende Giraffe in Lusaka, Sambia

Giraffen in Lusaka, Sambia

Giraffe und Springböcke in Lusaka, Sambia

Jeden Abend besucht uns ein alter Jack-Russel-Terrier (ist das richtig?), der sich zu meinen Füßen wirft und uns sein staubiges Fell gekrault haben möchte.

Stellplatz auf dem Eureka-Campingplatz in Lusaka, Sambia

Unterkunft: Eureka Camping. Allein ist man nun nicht gerade auf dem großen, weitläufigen Camping-Platz, aber unsere Übernachtungen waren alle friedlich. Selbst die große Rugby-Schulmannschaft fiel nicht unangenehm auf. Die sanitären Anlagen waren sauber, aber leider nicht für eine Sportmannschaft und den Camping-Platz ausgerichtet… (knappes Toilettenpapier und warten auf die Duschen…)

Gefahrene Kilometer: 473 km

Tiere: Giraffen, Wasserböcke, Zebras, Impalas, Jack Russell Terrier

Essen: Kartoffelsuppe, gegrillte Hühnerbeinchen mit Reis

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