Toronto – Niagara on the Lake – Niagara Falls

Toronto – Niagara on the Lake – Niagara Falls

Aktualisiert am 7. Januar 2016 um 06:18

Freitag, 13.9.2013
Vor 11 Jahren war ich zuletzt in Toronto. Deshalb ist der Flug in unseren Herbsturlaub wie heim fliegen. Eine Freundschaft hat die Distanz die vielen Jahre, die seit meiner Schulzeit in Kanada vergangen sind, überdauert. So werden wir komfortabel vom Flughafen abgeholt und dürfen die nächsten vier Tage bei guten Freunden direkt an der Waterfront wohnen. Ideal um die Stadt zu Fuß zu entdecken und morgen einen grandiosen Ausblick über den Lake Ontario zu genießen.

Abends gibt es Pubfood im „Bier Markt„. Dort wo ich vor 11 Jahren dem Barkeeper beibringen musste, wie man ein Weißbier einschenkt. Es gibt Poutine und Bier in allen nicht reinheitsgebotigen Süßvarianten.

Samstag, 14.9.2013

Herrlichster Sonnenschein weckt uns. Bei den Blick aus dem Fenster erschrecke ich über die dutzend Baustellen, die mich die Skyline nicht wieder erkennen lassen. Auch der Blick in den Skydome, der jetzt Rogers Center heißt ist verbaut.
Wir machen einen ausgiebigen Spaziergang durch die Innenstadt:
Flatiron Building
St. Lawrence Market
Farmers Market
St. James
Eaton Centre
City Hall
Osgood Hall
Art Gallery of Toronto
Chinatown
Kensington Market (dieses alternative Künstlerviertel ist ein absolutes Highlight!)
Little Italy
Little Portugal
Lunch in der Bellwoods Brewery (köstlich: Chicken Thighs and bread with veggie dip)
Entertainment District (es sind die letzten Stunden des Toronto International Film Festival, aber Jennifer Aniston gehen wir lieber aus dem Weg.)
Waterfront

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Abends geht es in die Gaybourhood – ins Village. Wir essen im Hair of the Dog:  Indian Curry, Veggie Burger, der Angel’s Gate Riesling war eine süße Katastrophe. Danach nehmen Drinks im Woody’s – bekannt aus Queer as Folk und trinken noch einen Absacker im o’Greadys. Aus den Clubs tönt laute Musik auf die Straße, bis spät in die Nacht ist wuselndes Leben auf der Straße. Nicht ganz so wie am Set, aber man erkennt es doch wieder.

Sonntag, 15.9.2013

The all dressed Canadian day, eh. Brunch mit den Eltern. Toronto Blue Jays vs. Baltimore Orioles. Leider verlieren die Jays 1-3. Mei oh mei. Bases loaded und der DH (designated hitter) schwingt daneben. Wir fahren den CN Tower rauf. Den Mut auf dem Glasboden zu springen habe ich nicht mehr. Obwohl der Turm seit Jahren schon nicht mehr den Rekord für die höchste freistehende Struktur der Welt hält.

Anschließend sind wir auf der Suche nach dem geeigneten Street Meat. Die Regel lautet: je kleiner und abgeranzter der Schubkarren, desto besser schmeckt der Hot Dog. Diese kleinen Wägen findet man immer seltener, auch hier hat der Bauwahn um sich gegriffen. Am Hafen finden wir endlich einen unverbauten Hot Dog-Stand. Und es stimmt immer noch:

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Wir schlendern am Lake Ontario zurück und chillaxen Abends auf der Couch mit Bier und Chips.

Montag, 16.9.2013
Heute machen wir eine Landpartie zu den Weingütern in Niagara-on-the-Lake.

Wir starten mit einer Tour durch Hillebrands und probieren uns durch den Trius: weiß blended, rot blended und Eiswein. Eiswein! Wir bekommen eine kleine, kurzweilige Tour durch die Anlage, lernen von der Kreuzung der amerikanischen mit der europäischen Wurzel, um die Reben widerstandsfähig gegen die harschen Temperaturen zu machen. Im Sektkeller knallen die Flaschen. Die Fässer werden immer noch aus Frankreich, die Apparaturen aus Deutschland importiert.

Nächste Station: Jackson-Triggs. Wir probieren einen sprudelnden Merlot und einen Riesling Icewine. Die Rotweine sind bisher alle nicht denkwürdig, der Gewürztraminer fad. Aber der Riesling Icewine… Himmlisch.

Wir stärken uns in Niagara-on-the-Lake mit einem Lunch im Cork’s: Fish & Chips. Die Sonne setzt sich durch und schiebt die dicke Wolkendecke Stück für Stück außer Sichtweite. Wir schlendern gemächlich durch das verschlafen-bezaubernde Städtchen. NOTL ist über und über aus Zuckerguß,

Bevor wir zu den Fällen fahren, lassen wir uns noch von Donald in Inneskillin verwöhnen: „Did she offer you the Viognier? Have you ever tried old vintage icewine? Inneskilling ist der größter Exportier von Eiswein weltweit. Donald aber hat uns versaut, den gewöhnlichen können wir nun nicht mehr trinken.

Ich lasse mich breitschlagen und so werden die Fälle unseren Tag abrunden. Wir kommen idealerweise zum Sonnenuntergang. Na gut, vielleicht sind die Niagara Fälle nicht so furchtbar, wie ich es immer darstelle. Die kanadischen Horseshoe Falls sind schon einen Blick wert. Aber diese Stadt ist vielleicht sogar noch schlimmer als Las Vegas. Wir spazieren einmal fassungslos Clifton Hill rauf und runter.

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2 Comments

  1. Ach ja, herrlich war es. Aber schon viel zu lange her. Fest steht die kanadischen Großstädte sind alle eine Reise wert. Doch dazu später mehr

  2. Pingback: Reisebericht British Columbia und Vancouver Island - Giraffe 13

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