Reisemobil Innenausbau: Kühlschrank und neuer Stauschrank

Innenausbau 2.0: Staukiste kürzen und Kompressorkühlbox

Nach zwei Urlauben sind wir mit unseren Wohn- und Schlafausbau in unserem Defender mehr als zufrieden. Das Konzept geht auf: die Mischung aus Stauraum und Gemütlichkeit ist für uns genau richtig. Fehlen nur noch: Die Kompressorkühlbox und das Doppelbatteriesystem. Für mehr Unabhängigkeit und kühlere Getränke. Bei der Wahl des Kühschranks stehen wir vor der ersten Hürde: Die Kühlbox, die wir uns eigentlich ausgesucht hatten – eine Waeco CFX-35 –  will genau um 1 cm nicht in unser Konzept passen, Umbau einkalkuliert.

Wo wir diesen Zentimeter verloren haben, ist mir ein absolutes Rätsel. Wir hatten sogar extra die Verpackung der Waeco-Box zur Probe hinter die Fahrersitzer gestellt. Meine Theorie: die Aluprofile der Schränke tragen durch ihre Rundungen doch etwas mehr auf, als kalkuliert. Nach einigen Wochen frustranen Kompressorkühlbox würfeln, haben wir uns nun für die Waeco Coolfreeze CDF 26 entschieden. Damit sie nicht so weit in unseren schmalen Flur ragt, ist die Idee: wir stellen die Kühlbox quer hinter die Trennwand unseres Hardtop. So bliebt uns trotz Hubdach die Möglichkeit unten zu schlafen und die Couchecke hat nun eine praktische Bar :-).

Gesagt getan: Auf zum Knut nach Pfeffenhausen. Während wir unsere lange Lotte – wie wir die lange rechte Staukiste nennen – umbauen, baut uns Knut eine zweite Batterie, Trennrelais und Sicherungskasten ein. Wir lernen währenddessen: eine Kiste umzubauen ist aufwendiger und zeitfressender, als sie gleich neu zu bauen. Wir brauchen fast den ganzen Vormittag, um alle Nieten rauszubohren, die Einzelteile 30 cm zu kürzen und alles für den erneuten Zusammenbau vorzubereiten. Wo wir schon dabei sind, spendieren wir der Kiste lieber noch zwei Deckelchen. Der eine Riesendeckel war im täglichen Gebrauch nicht ganz so praktisch.

Am 8. Januar geht es nun weiter mit der Bord-Elektronik: Steckdosen im Wohnraum verteilen, einen kleinen Kabelschacht mit Steckdosenleiste hinter die Cubby-Box bauen und die Kompressorkühlbox in Betrieb nehmen.

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5 Kommentare

  1. Hallo Ihr beiden,

    könnt ihr mir etwas zu der verwendeten Matratze und dem Lattenrost schreiben? Habt ihr schon “Langzeiterfahrung” so über 2 -3 Wochen gesammelt?

    Danke und Gruss,
    Bernd

    • Hi Bernd, den Lattenrost hat X-Vision-X schon mit verbaut. Das ist ein ganz herkömmlicher in den Maßen 120 cm x 200 cm. Die Matratze haben wir beim Mömax gefunden: Kaltschaum, 120 x 200 cm mit einer Höhe von 12 cm. Das Probeliegen war schon sehr vielversprechend. Langzeiterfahrung haben wir leider noch nicht: wir sind Winter-Camper-Luschen :-)

  2. Hey Giraffe13, nice site. Are you doing this work in Germany or in South Africa? The Landy is looking good.

    Noel
    Maggieinafrica.com

    • Hi Noel, nice to meet you. I have been roaming through you blog as well and it seems we have a similar dream. We are equipping our Land Rover named “Elise” for a Trans-Africa trip starting December 2016. At the moment we are doing all the work here in Munich, Germany. The system is based on the Adam Hall Flightcase Material (http://www.adamhall.com/en/Flightcase_Material.html) and is great for DIY projects. And this is our supplier (http://www.4×4-innenausbau.de/),

      When will you be starting on your big trip?
      Cheers, Stef.

  3. Pingback: Zusatztank in den Defender einbauen - Giraffe 13

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